Stadtmeisterschafts-Endspiele 2009

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von Jürgen Weiß / 3. August 2009

Am Ende

Am Ende

jubelten die Akteure des neuen Stadtmeisters VfB Habinghorst. RN-Foto Engel

Der VfB Habinghorst ist Stadtmeister 2009. Der Landesligist wurde im Endspiel am Samstag seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte den SV Wacker mit 4:0. Maßgeblichen Anteil am Sieg hatte ein Stürmer, der in der vergangenen Saison noch das Trikot des Gegners trug. Die Spvg Schwerin sicherte sich mit einem 2:1 gegen den SuS Merklinde den dritten Platz.

Endspiel
VfB Habinghorst - Wacker Obercastrop -> 4:0 (2:0)
HABINGHORST: Glaßmeyer, Schmieja, Bozkurt (65. Fritz), Kapitza (65. Pape), Schmidt, F. Turgut, M. Turgut, Podwysocki, Glöckner (89. Dag), Olschewski, Wencel.
OBERCASTROP: Schultz, Maluski, Hasecke, Heinen, Brinkmann, Kaczor (37. Kim), Paulinsky (65. Acikgöz), Ottberg, Rykowski (71. Neuhaus), Szponik, Schajor.
Tore: 1:0 (6.) Glöckner, 2:0 (31.) Kapitza, 3:0 (69.) Glöckner, 4:0 (76.) Glöckner.
Bes. Vorkommnis: Rote Karte (47.) gegen Brinkmann wegen Unsportlichkeit.

Das Beste hatten sich die Protagonisten der Castrop-Rauxeler Fußballstadtmeisterschaft wirklich bis zum Schluss aufgewahrt: Der Landesligist VfB Habinghorst holte sich in einem spannenden Endspiel den Stadttitel gegen den SV Wacker Obercastrop mit 4:0 (2:0).
Wacker blieb wie im Vorjahr nur der zweite Platz. Bei den Hausherren war es gerade Vadim Glöckner, der seinen Ex-Kollegen aus Obercastrop alleine drei Tore einschenkte. Das 2:0 (31.) hatte zwischendurch Martin Kapitza erzielt und damit für eine ziemlich beruhigende Pausenführung gesorgt. Die Obercastroper, die ab der 47. Minute in Unterzahl spielen, mussten weil Björn Brinkmann die Rote Karte sah, nutzten ihre Chancen nicht.

Trainerstimmen:
Dieter Beleijew (VfB): "Wacker hat uns nichts geschenkt und sicherlich auch das eine oder andere Tor verdient. Doch wenn alleine Marc Olschewski seine Kunststücke nicht so leichtfertig vergeben hätte, wäre es ganz bitter für Obercastrop gekommen."

Uwe Esser (SVWO): "Der Sieg der Habinghorster ist verdient, weil wir unsere Chancen nicht nutzten. Aber auch einige Schiedsrichter-Entscheidungen gegen uns waren nicht normal. Vielleicht ist es auch in den letzten Wochen zu gut für uns gelaufen, mir fallen jetzt zu viele Spieler aus."

Spiel um Platz drei
Spvg Schwerin SuS Merklinde 2:1 (0:1)
SCHWERIN: Elikalfa, Schwibbe, Wiencek, Kozole (80. Fritsch), Temme (46. Reker), Hornberger, Muzaffer, Wille, Kasprzak (80. Krasniqi), Caki (74. Özbek), Sahinli.
MERKLINDE: Kulina, Ott, Kock (46. Schickling), Kitowski, Ivancic, Durmis (23. Hammerschmidt), Jakob, Struckmeyer, Kresic (44. Abrar), Trottenberg (60. Förster), Kotziampassis (59. Schmitz).
Tore: 0:1 (25.) Kresic, 1:1 (55.) Caki, 2:1 (77.) Wille.

Im Spiel um den dritten Platz behauptete sich der Vorjahressieger SuS Merklinde (Bezirksliga) lange Zeit gegen die Spvg Schwerin (Landesliga) und ging sogar durch einen Treffer von Nico Kresic mit 1:0 (25.) in die Halbzeitpause. Ein kurioses Tor von Ahmed Caki, der aus einem unmöglich erscheinenden Winkel traf, sorgte für den 1:1 (55.) -Ausgleich. Tobias Wille steckte in der 77. Minute mit dem 2:1 den Sieg im kleinen Finale in trockene Tücher.

Trainerstimmen
Helmut Schulz (Spvg.): Wir haben zuerst nicht gut gespielt und viel Mühe mit Merklinde gehabt. Im zweiten Durchgang lief es mit den Kombinationen besser, so werden wir auch im ersten Meisterschaftsspiel auftreten. Ich freue mich über den dritten Platz."

Toni Kotziampassis (SuS): "Ich bin sehr zufrieden, weil wir in der ersten Halbzeit die Schweriner doch gut im Griff hatten. Selbst als wir durchgewechselt haben, da alle Spieler die dabei waren spielen sollten, besaßen wir zum Schluss noch unsere Chancen."

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