Nur wenige bleiben bei VfR Rauxel

Homepage der Ruhr Nachrichten C-R-Sport

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Mittwoch, 09. Mai 2001 | Quelle: Ruhr Nachrichten (Castrop-Rauxel)

Neun Punkte Rückstand vor den drei letzten Spielen - der VfR Rauxel, im Vorjahr als Aufsteiger noch Tabellenfünfter, ist als "Schlusslicht" der Fußball-Bezirksliga so gut wie abgestiegen. Über die Situation an der Vördestraße sprach Sportredakteur Carsten Loos mit Trainer Uwe Kruska.

Interview

Uwe Kruska

Uwe Kruska

Foto Jens Lukas

Ist das Kapitel Bezirksliga für den VfR Rauxel seit der 0:4-Niederlage am Sonntag gegen den SuS Merklinde abgeschlossen?
Kruska: Ja, das ist vorbei und abgehakt. Neun Punkte aus den letzten drei Spielen zu holen, ist utopisch. Das ist auch praktisch nicht zu machen, die Spieler haben ja zuletzt keinen Willen mehr gezeigt.

Warum konnte der Abstieg nicht verhindert werden, in der Winterpause waren alle noch optimistisch beim VfR?
Kruska: Wir hatten uns auch fest vorgenommen, die nötigen Punkte zu holen. Dann sind wir unglücklich gestartet und schnell wieder in den alten Trott gefallen. Ich muss mir dabei selbst ankreiden, dass ich es nicht geschafft habe, die Spieler zu motivieren. Dabei hätte die Mannschaft vom spielerischen Potenzial durchaus Bezirksliga-Format.

Inzwischen sollen ihre Spieler ja nicht mehr vom nächsten Spiel, sondern nur noch vom nächsten Verein reden.
Kruska: Einige haben sich frühzeitig verabschiedet und nach zahlungskräftigeren Vereinen umgesehen. Nach dem Spiel gegen Merklinde bemängelte selbst Torwart Kahlmeyer, wie sich die anderen Spieler hätten gehen lassen.

Das hört sich nach einem kompletten Neuanfang in Rauxel an. Wie sieht der aus?
Kruska: Nur ein Drittel der Spieler wird bleiben. Und was der neue Trainer Thilo Simpson vorhat, weiß ich nicht.

Wie sind Sie selbst mit Ihrem sportlichen Comeback gegen Merklinde zufrieden?
Kruska: Meine Familie hat sich an der Seitenlinie kaputt gelacht.

ZUR PERSON
Uwe Kruka, 43 Jahre alt, übernahm im Dezember das Amt des Interimstrainers beim Bezirksliga-"Schlusslicht" VfR Rauxel. In den vier Jahren davor hatte der Kaufmännische Angestellte die "Zweite" des Clubs betreut. In jungen Jahren spielte der heutige Altherren-Kicker des VfR unter anderem beim damaligen Landesligisten Arminia Ickern.

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