Der Trommler vom Waldstadion

An dieser Stelle werden oftmals Vorsitzende oder langjährige Ehrenmitglieder eines Vereins vorgestellt. Doch beim VfR Rauxel soll dies mal anders sein. Denn man muss nicht irgendeinen offiziellen Vorstandsposten bekleiden, um das Clubgeschehen maßgeblich zu beeinflussen. (Ruhr Nachrichten / November 1997)
Denn schon lange bevor sich die Kicker am Sonntag das Trikot überzeihen, steht einer in voller Montur am Spielfeldrand. Heinz Rhode - der Trommler im Waldstadion. Von der Mütze biszu den Fußballschuhen im schwarz-blauen VfR-Dress gekleidet, mit einer Pauke vor dem Bauch und einer Trompete und einer Fahne in den Händen, unterstützt der mittlerweile 64-jährige Heinz Rhode sein Team. Dabei ist es ihm - im Gegensatz zu manch anderen Anhängern - egal, ob das eigene Team in Führung liegt oder einem scheinbar uneinholbarem Rückstand hinterher läuft.
Mit einem Tanz im Mittelkreis vor beginn der Partie und in der Halbzeitpause sollen zudem die "Fußballgötter" auf die Seite des VfR gezogen werden. Bereits im ersten Jahr seiner "Amtszeit" beim VfR gelang der ersten Mannschaft 1991 der Aufstieg in die Bezirksliga. Auch wenn vor zwei Jahren der Abstieg in die Kreisliga A hingenommen werden musste, ist dies für Heinz Rhode kein Grund, "die Pauke an den Nagel" zu hängen.
Auf seine enorme läuferischen Fähigkeiten angesprochen, antwortet Heinz Rhode dann auch in seiner ihm eigenen Art: "Fünf Mal rechts herum, fünf Mal links rum" (um das Spielfeld) sei seine allwöchentliche Trainingseinheit am Donnerstag. An den Spieltagen überbietet er diese insgesamt fünf Runden aber oftmals schon in der ersten Halbzeit.
Aber nicht nur die Senioren-Kicker hat Rhode in sein Herz geschlossen. Auch bei allen wichtigen Spielen der jüngsten Kicker ist er dabei und sorgt schnell für die richtige Stimmung. So mögen und kennen ihn alle Vereinsmitglieder und so wird Heinz Rhode auch weiterhin den Paukenstock und die Fahne schwingen - als Trommler im Waldstadion.

Leider ist Heinz Rhode bereits verstorben. Die Pauke steht seither im Clubheim zwischen den Trikot-Taschen.

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