26. Spieltag / GEA Wanne

Martin Pohl (links) gegen Karsten Gowik

Martin Pohl (links) gegen Karsten Gowik

Heute ist wieder was passiert, für das sich ein Eintrag ins Tagebuch wirklich lohnt. Freitag sagt mir Uwe, daß in der "Amtlichen" steht, daß ich noch bis einschließlich heute gegen GEA Wanne gesperrt bin. Dabei ist meine Rote Karte mindestens 4 Wochen und 7 Pflichtspiele her. Schließlich war ich in der Zwischenzeit sogar in Urlaub. Der Staffelleiter ist zwar mindestens zweimal angerufen worden, aber wenn der sich im entscheidenden Augenblick vor der Kreisspruchkammer nicht erinnern kann, daß er gesagt hat, ich könne spielen und wir nichts schriftlich haben, dann haben wir schlechte Karten. Daraufhin habe ich dann gesagt: "Dann spiel ich lieber nicht, bevor uns da irgendwelche Punkte aberkannt werden."
Prompt eröffnet mir Uwe am Sonntag, daß er dann zunächst lieber auf mich verzichten will. Er würd mich erst reinbringen, falls wir zurückliegen. Im Hinblick auf die eventuelle Nichtspielberechtigung ist das ja alles schön und gut, aber zwischen Freitag und Sonntag waren schon noch "n paar Stunden Zeit sich die schriftliche Bestätigung abzuholen, so daß wir vorher Bescheid gewußt hätten. Ein Hin und Her wie es nur in einem Verein mit Ehrenamt vorkommen kann. Ich telefonier also erst mal nach Hause. Um meinem Vater Bescheid zu geben, der mit unseren Nachbarn zum Sportplatz kommen wollte.
Wie s der Zufall will taucht der Staffelleiter plötzlich auf dem Sportplatz auf, der dann auch noch mal befragt wurde und nochmals bejaht hatte, ich könne spielen. In der Zwischenzeit hat Uwe aber schon die Mannschaftsaufstellung verkündet, so daß eine nochmalige Änderung höchstens Unruhe reinbringen würde. Also halte ich die Schnauze. Im Grunde kann ich, wenn ich eingewechselt werde, zufrieden sein, da ich ja auch erst kürzlich aus dem Urlaub gekommen bin. Das ist aber ziemlich unwahrscheinlich, da wir hier möglicherweise frühzeitig alles klar machen werden. Wenn aber nicht, dann hätte ich auch erst als Zuschauer zum Spiel kommen können. Beim Stand von 0:0 bin ich dann doch noch eingewechselt worden. Dabei blieb es auch, obwohl ich selber noch mindestens eine hochkarätige Chance hatte, aber im entscheidenden Augenblick habe ich zuviel überlegt, so daß ich den Ball wie gegen Wacker am kurzen Eck vorbeigezogen habe. Dabei hätte ich in lieber aus dem Kniegelenk in die lange Ecke schießen sollen. In der allerletzten Aktion des Spiels bin ich dann ganz gegen meine Gewohnheit voll in eine Flanke von Mario Carta reingesprungen, so daß ich nicht nur gegen den Pfosten geknallt bin, sondern auch noch mit rechts umgeknickt bin. War erst gar nicht so schlimm, aber später wurde der Knöchel dick, daß ich kaum noch auftreten konnte. Trotzdem bin ich in der Woche zum Training gegangen. Wir hatten zwar insgesamt die besseren Chancen z. B. in der 7. Minute als Tarek wohl zu überrascht war, daß der Torwart den Ball unterlief dafür haben die aber eine astreines Tor gemacht, was wegen angeblichem Abseits nicht gegeben wurde. Das 0:0 geht in Ordnung.

Partnerseiten

Jubiläums-Special

Im Blätterwald